Aug 30

Der CTO von Fujitsu Technology Solutions, Dr. Joseph Reger, hat sich in der Diskussion um die Zukunft des PCs zu Wort gemeldet. In einem 'Statement of the Month' erklärt er den altbekannten PC für ein Auslaufmodell.

Im Folgenden der Originalwortlaut von Regers öffentlicher Bestandsaufnahme: "Egal ob in Tokio, New York oder München – sieht man sich heute auf Flughäfen um, beherrschen Smartphones die Lounges und Wartehallen. Den Laptop lassen viele Geschäftsreisende zu Hause. Der Trend geht zu Universalgeräten wie dem iPhone. Mit Smartphones kann man im Internet surfen, E-Mails lesen und die wichtigsten Aufgaben erledigen. Dies ist symptomatisch für eine Zeit, in der man immer und überall vernetzt ist.

Die Folge: Der klassische PC wird für viele Benutzungsszenarien zum Auslaufmodell. In den Fällen, wo PCs lediglich als Tor zum Internet verwendet werden, brauchen wir keine voll ausgestatteten Geräte mehr. Hier werden sie durch andere Formfaktoren wie Smartphones oder 'Browser mit Tastatur' ersetzt. In bestimmten Arbeitswelten, wo der Erstellung von Inhalten eine primäre Rolle zukommt – wie etwa in Texten – behalten PCs und Laptops mit Bildschirm und Tastatur jedoch weiterhin ihre Berechtigung.

Dennoch ändert sich die Client-Landschaft auch im Büro. Schon in fünf Jahren wird es den klassischen Arbeitsplatz mit fest installierten Geräten – so wie wir ihn heute kennen – nicht mehr geben. Dafür wird die Anzahl der mobilen Geräte von Laptops bis Smartphones zunehmen. Auch zentral verwaltete Modelle wie der Zero Client werden die Unternehmenswelt erobern. Zero Clients funktionieren in virtualisierten Umgebungen und verzichten auf Prozessor, Festplatte, integrierten Speicher und Betriebssystem; die Bereitstellung erfolgt über 'Plug-and-Play'. Die Mitarbeiter haben keinen eigenen Computer mehr, sondern speichern ihre Daten zentral im Rechenzentrum.

Dank Virtualisierungstechnologien ist es möglich, dem Anwender die Individualität des PCs – nämlich das P in PC – zu bieten; aber eben als virtueller Client und nicht mehr als Rechner auf dem Schreibtisch. Der Vorteil: Der Verwaltungsaufwand sinkt, denn die IT-Abteilung muss nicht mehr jeden Arbeitsplatz einzeln warten. Denken wir noch weiter in die Zukunft, wird sich das Zero-Client-Modell weiter durchsetzen. Andere Geräte wie Laptops werden diesem Prinzip nacheifern und selbst immer mehr auf Größe Null schrumpfen. In Zukunft sind allein die Bauart, die Frage nach der Notwendigkeit einer Tastatur und das Umfeld, in dem ich mich bewege, entscheidend. Dank der neuen Mobilfunktechnik LTE werden alle Clients kommunizieren und zwar sehr schnell und fast überall.

Moderne Konzepte wie Cloud Computing ermöglichen die effiziente Verwaltung all dieser intelligenten Geräte und sorgen für den gewünschten Informationsfluss und die nötige Rechenleistung. Schon bald wird es kaum mehr PCs im klassischen Sinne geben. Es werden Geräte dominieren, die so konzipiert sind, dass sie kaum Aufmerksamkeit und Pflege durch den Nutzer brauchen. Der Computer in ihnen wird für uns – den Anwender – unsichtbar."

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Jun 19
In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wurden nach Einschätzung der Marktforscher von Gartner weltweit 49,4 Millionen mobile Rechner verkauft – 43,4 Prozent mehr als noch im gleichen Zeitraum 2009. Der Laptop-Markt verzeichnet damit das höchste Wachstum seit acht Jahren. Rund um den Globus dürften inzwischen gut 500 Millionen Notebooks im Einsatz sein, schätzen die Marktforscher. Wobei die Verkaufszahlen zuletzt vor allem durch das wachsende Interesse privater Konsumenten stiegen.

Auch im ersten Quartal 2010 trugen die Verbraucher maßgeblich zum Wachstum bei. Die Marktforscher sehen jedoch erste Anzeichen für eine Wiederbelebung des Geschäftskundensegmentes. Signifikante Investitionssteigerungen seitens der gewerblichen Käufer erwartet Gartner allerdings erst zum Ende des laufenden Jahres beziehungsweise Anfang 2011. Aus Sicht der Kunden wird die Attraktivität der mobilen Rechner sicherlich auch durch den anhaltenden Preisverfall geschürt. Lag der durchschnittliche Verkaufspreis für ein Notebook Anfang 2009 noch bei 868 US-Dollar, so mussten Interessenten in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres im Schnitt nur noch 732 US-Dollar investieren. Der Consumer Electronics Marktindex Deutschland (CEMIX) weist für den gleichen Zeitraum einen Durchschnittspreis von 563 Euro aus.

Im Hinblick auf den Preisverfall spielen die nach wie vor sehr beliebten Netbooks mit Preisen unterhalb von 400 Euro eine große Rolle. Laut Gartner stiegen die Verkaufszahlen der Mini-Notebooks in den ersten drei Monaten weltweit um mehr als 71 Prozent. Allerdings habe sich das Wachstum bei den Netbooks in einigen Regionen der Welt verlangsamt, wie Gartner-Analyst Mikako Kitagawa anmerkt. Offensichtlich würden immer mehr Käufern die Defizite der Netbooks im Vergleich zu vollwertigen Mobil-Rechnern bewusst – zumal auch die Preise konventioneller Notebooks spürbar nachgeben.

Während Hersteller wie Acer und Asus nicht zuletzt aufgrund des Netbook-Booms deutlich Marktanteile gewinnen konnten, verteidigt Hewlett-Packard im weltweiten Notebook-Geschäft nach wie vor die Spitzenposition. Der US-Hersteller konnte im Quartalsvergleich gut 23 Prozent zulegen und kommt derzeit auf einen Marktanteil von 19,2 Prozent. HP liegt damit knapp vor Acer (18,5 Prozent) und Dell (11,5 Prozent), die beide ihre Verkaufszahlen noch stärker steigern konnten. Asus gelang gar eine Verdopplung der abgesetzten Stückzahlen. Mit einem Marktanteil von 8,8 Prozent schließt Asus zur Nummer vier der Branche, Toshiba (9,3 Prozent), auf.

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Jun 14

Dell bietet sein Alienware M11x in neuen Konfigurationen an: Die Notebooks lassen sich jetzt mit Intel Core i5 bzw. i7 und Nvidia GeForce GT 335M mit 1 GByte RAM ausstatten. Auf diese Weise können Käufer der Spiele-Laptops die Optimus-Technik nutzen, um zwischen Intel- und Nvidia-Grafiklösungen umzuschalten und je nach Bedarf auf Energieeffizienz oder Leistung zu setzen. Dells Alienware M11x bitet wahlweise bis zu 8 GByte DDR3-RAM mit 800 MHz, Festplatten mit bis zu 500 GByte (7200 rpm) oder SSDs mit bis zu 256 GByte und einen 8-Zellen-Akku. Der Einstiegspreis beläuft sich auf ca. 1'500 CHF.

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Mai 30

Jetzt direkt im offiziellen Shop von Apple kaufen!

Kevin Hutter hält das iPad stolz vor seine Brust. Er hat ein Grinsen im Gesicht, als hätte er gerade einen Wettbewerb gewonnen und als sei das 9,7 Zoll kleine Gerät seine Trophäe. Der 13-Jährige ist der jüngste und gleichzeitig wohl grösste Apple-Fan, der schon Stunden vor dem Verkaufsstart des iPad in der Schweiz am Freitagmorgen vor den Toren des Züricher Apple-Shops im Glattcenter gewartet hat. Zwei iPhones besitzt er schon, mehrere iPods und auch einen Apple iMac mit 27 Zoll. Und jetzt eben auch ein 64 Gigabyte Apple-Tablet 3G: "Weil es extrem cool ist", sagt er.

Vor allem Videos könne man darauf gut gucken, auch unterwegs. Und das Spielen mache auf dem iPad eben besonders viel Freude. Die 799 CHF für die Anschaffung von Nicks neuem Spielzeug hält seine Mutter Claudia für eine gute Investition. "Andere Mütter kaufen ihrem Kind eine Stradivari und ich eben Apple-Produkte", sagt die Züricherin, deren Louis-Vuitton-Kleidung vermuten lässt, dass auch die Geige nicht zu teuer wäre. Deshalb ist sie heute für ihren Sohn um vier Uhr nachts aufgestanden.

Wie in Zürich standen die Apple-Fans auch andernorts in langen Schlangen vor den Geschäften. Viele von ihnen fühlten sich dabei wohl etwas entortet: Beim Eintreten in die Apple-Läden in Genf, Bern und Basel standen die Angestellten nach US-Vorbild um 8 Uhr in der Früh Spalier - und beklatschten hereingebetene Kunden. Das passt zu Apples Philosophie: Die kleine Aufmerksamkeit soll ein roter Teppich sein, nur ohne rote Farbe und ohne Teppich. Wer sich geschmeichelt fühlt, ist eben besonders kauffreudig.

Dabei hätte es des Tricks gar nicht bedurft. Denn wer vor der Tür stand, wollte in jedem Fall ein Gerät kaufen. Und so wurden die Schlangen immer länger: Vor dem Glattzenter Laden in Zürich waren es am Ende 100 Menschen, 80 in Bern, etwas weniger in Genf und Basel, 500 in Sydney und 1200 Menschen in Tokio, wo Apple sich im noblen Einkaufsviertel Ginza niedergelassen hat. Fast einen Kilometer lang reihten sich dort die Wartenden aneinander. Einige verkleideten sich gleich als iPad, nicht zuletzt, um sich und anderen die Zeit zu vertreiben. Schon der iPad-Kauf ist ein Apple-Event.

Der flache Tablet-Computer von Apple ohne Tastatur, aber mit berührungsempfindlichem Bildschirm hat nun also auch international einen Hype ausgelöst, der bislang nur aus den USA bekannt war. Weil auch dort die Läden überrannt wurden, hat Apple den Verkaufsstart im Ausland kurzerhand um einen Monat verschieben müssen. Das hat aber offenbar die Nachfrage nur noch weiter angefacht.

Auch Pit Steiner konnte es kaum noch erwarten, sein iPad in die Hand zu bekommen. Der 21-jährige Sportstudent war der Erste in der Warteschlange im Bern. Nun schwärmt er von der Bildschirm-Auflösung, die "so viel besser" sei als beim iPhone, von dem grösseren Touchscreen und dem praktischen Format des etwa 700 Gramm leichten Tablets. "Ich hoffe, damit unter anderen auch Präsentationen und Textdokumente unterwegs bearbeiten zu können", sagt er. "Und unterwegs besser Nachrichten lesen zu können", ergänzt Rolf Gruber, der Zweiter in der Wartereihe war. Der 64-Jährige in Anzug und Seidenschal ist beruflich viel auf Reisen. "Ich hasse es, an Flughäfen oder in der Bahn in umständlich grossen Zeitungen zu blättern", sagt er. Beim iPad funktioniert das Blättern mit einem Fingerwisch. Entsprechende Anwendungen von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen würde sich Kohrs durchaus etwas kosten lassen.

Tatsächlich wagt sich Apple mit dem iPad auf ungewohntes Terrain. Der Konzern sieht das Tablet als drittes Gerät zwischen Handy und Notebook. Ob diese Rechnung aufgeht, ist fraglich. "Es wird dort eine Kannibalisierung des Notebookmarktes geben, wo die technischen Anforderungen gering sind", sagt Archibald Horlitz, Chef von Apples grossem Vertriebspartner Gravis, im Gespräch. "So wie das iPhone den Markt der Mobiltelefone umgekrempelt hat, wird das iPad den Markt tragbarer Computersysteme revolutionieren."

Viel wichtiger sei allerdings, dass Apple nun völlig neue Zielgruppen anspreche. "Das gilt für ältere Menschen, denen der Computer zu kompliziert ist", sagt Horlitz. Zugleich sei das iPad aber auch für Kinder interessant. Gravis kann das nur recht sein. Bereits am Freitag waren die iPads in allen Gravis-Geschäften ausverkauft. Einige Versionen waren schon morgens um 9 Uhr nicht mehr zu haben. "Wir haben schon vieles erlebt, aber das war gigantisch." Horlitz spricht von "erheblichen Stückzahlen" und rechnet damit, dass das Tablet in den kommenden Wochen eher knapp sein werde. Apple nennt auch auf Nachfrage keine Verkaufszahlen. Der Andrang sei gross, heisst es lediglich.

Für Apple wird der internationale Markt immer wichtiger. Fast 60 Prozent seines Umsatzes macht der Konzern inzwischen ausserhalb der USA. Am Freitag startete Apple den iPad-Verkauf auch noch in Australien, Kanada, Frankreich, Italien, Japan, Spanien, Schweiz und Grossbritannien. Im Juli kommen weitere Länder hinzu. Allerdings macht der Konzern ein Geheimnis daraus, wie viele Geräte es für das internationale Publikum zur Verfügung stellt.

Offenbar kann Apple nicht schnell genug produzieren, obwohl sich der Konzern Medienberichten zufolge eine Kapazität von zehn Millionen Geräten jährlich gesichert hat. In den USA ist das iPad in vielen Apple-Stores ausverkauft. Dort hat der Konzern nach dem Verkaufsstart am 3. April in den ersten 28 Tagen eine Million Geräte losgeschlagen. Für die Millionenmarke beim ersten iPhone hat Apple 2007 doppelt so lang gebraucht. Apples Chief Operation Officer Tim Cook nannte die Nachfrage gestern "schockierend". Nach eigenen Angaben hatte Apple in seinen Geschäften am Nachmittag noch iPads verfügbar.

Offenbar hat jeder Käufer einen anderen Grund, sich ein iPad zuzulegen. "Interaktivität macht es aus", sagt Boris Hälg. "Das ist der Grund, warum man ein iPad haben will, auch wenn man es nicht unbedingt braucht."

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Mai 12

Was zuerst als Dell Mini geplant war, soll nun Dell Streak heissen, denn ganz so mini sind die Geräte nicht mehr. Das US-Blog Engadget berichtet, dass Dell eigene Tablets mit Bildschirm-Grössen von 5, 7 und 10 Zoll plant. Dell wollte sich zu den Gerüchten nicht äußern.

Älteren Berichten zufolge sollen diese Tablets unter Android laufen. Das Dell Mini 5 wurde auch bereits Anfang des Jahres angekündigt. Die neu aufgetauchten Bilder zeigen aber eine überarbeitete Oberfläche, die an das Apple iPad erinnert.



10-Zoll-Tablet erst im nächsten Jahr

Neben den Bildern wurde Engagdet auch ein Zeitplan zugespielt. So soll das Dell Streak 5 im Sommer, das Dell Streak 7 Ende dieses Jahres und das Dell Streak 10 im nächsten Jahr erscheinen.

Begonnen hat Dell diese Serie mit dem Dell Mini 3, das einen 3,5 Zoll grossen Touchscreen hat, der 640 x 360 Bildpunkte anzeigt. Das Mini 3 ist zuerst in China erschienen.

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Mai 10
Trotz des weiterhin reissenden Absatzes von iPads in den USA, der anfänglich zu Lieferschwierigkeiten und einer Verschiebung des Marktstarts in Europa führte, soll es gemäss Apple beim zuletzt genannten Termin für den offiziellen Verkausstart, dem 28. Mai, bleiben. Zudem hat Apple alle Schweizer Preise publiziert und die Vorbestellungsphase gestartet. Die 16GB-Version mit WiFi aber ohne UMTS wird 649 Franken kosten, die 32GB-Version 779 und die 64GB-Version 899 Franken. Die entsprechenden Versionen mit UMTS sind jeweils 150 Franken teurer.

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Mär 16
Nachdem Windows Vista vor seinem Launch für tot erklärt wurde, wird das am 22. Oktober erscheinende Windows 7 nun mit umso grösserer Aufregung erwartet. Viele Benutzer konnten sich für Vista nie richtig erwärmen – es sei zu gross, habe einen zu starken Anspruch nach Ressourcen und nerve mit seinen dauernden Sicherheitsabfragen, so die Kritik. Nicht wenige sind daher einfach beim vertrauten und zuverlässigen Windows XP geblieben. Windows 7 hingegen erntet bereits jetzt zahlreiche Vorschusslorbeeren. Hat das neue Betriebssystem also wirklich das Zeug, die immer noch große Zahl von Windows XP-Anhängern für sich zu gewinnen? Mehr dazu lesen Sie hier.

Schlanker und schneller

Damit wären wir auch gleich bei einem der wichtigsten Vorteil gegenüber Windows Vista: Nun sollen auch Netbook und UMPC-User endlich in den Genuss eines modernen Windows kommen. Microsoft hat sein neues Betriebssystem so auf Schlank gesetzt, dass es auch auf kleinen Rechnern problemlos läuft. Für das ressourcenhungrige Vista hingegen reicht etwa der Netbook-übliche Hauptspeicher von einem Gigabyte in der Praxis nicht aus. Deswegen werden die meisten der beliebten Minirechner bis heute mit dem bald acht Jahre alten Windows XP ausgeliefert. Für Windows 7 gelten als Systemvoraussetzungen: ein Prozessor mit einem Gigahertz, ein Arbeitsspeicher von einem (32-Bit-Version) oder zwei Gigabyte (64-Bit-Version), eine Grafikkarte mit DirectX 9 und WDDM 1.0-Treiber, ein Grafikspeicher von 128 Megabyte (bei aktivierter Aero-Oberfläche) und freier Festplattenspeicher von 16 (32-Bit) oder 20 Gigabyte (64-Bit).

Verbesserte Bedienung und neue Features

Nicht nur unter der Haube, auch an dem Look & Feel hat Microsoft einiges verändert. So ist etwa die Taskleiste standardmässig prominenter als bei früheren Windows-Versionen. Diese kann nicht nur offene Fenster anzeigen, sondern kann auch benutzt werden, um Anwendungen darauf abzulegen. Auch können Sie die Symbole auf der Leiste nun frei nach Ihren Wünschen anordnen und sortieren. Ebenfalls neu ist die Programmvorschau, die sichtbar wird, wenn Sie mit der Maus auf ein Icon zeigen. Diese kann auch Bedienelemente enthalten – zum Beispiel beim Windows Media Player 12 die Schaltflächen für „Zurück“, „Start/Pause“ und „Weiter“. Die bei Vista neu eingeführte Sidebar haben die Programmierer aus den USA wegen mangelndem Interesse der Nutzer wieder entfernt. Die bisher dort zusammengefassten Widgets (Minianwendungen) können Sie stattdessen völlig frei auf Ihrem Desktop platzieren. Auch können Sie diese jederzeit ansehen, indem Sie mit der Tastenkombination Windows + Leertaste die Programmfenster durchsichtig werden lassen. Einige neue Features umfasst auch der Windows-Explorer: etwa einen neuen virtuellen Ordner namens "Libraries", in dem Sie alle Mediendateien aus beliebigen physischen Ordnern des Dateisystems als Sammlung zusammengefasst finden.

Fazit

„Never change a running system“ – so lautet eine goldene Regel vieler Systemadministratoren. Warum unnötig an einem System herumdoktern, solange es die Zwecke erfüllt, die es erfüllen soll, und dabei stabil und schnell genug läuft? Wenn Sie erst vor kürzerer Zeit auf Vista umgestiegen sind und ihr System dessen Hardwarehunger stillen kann, ist das Upgrade auf Windows 7 nur wegen der Änderung einiger Bedienungsdetails sicherlich keine Pflicht. Auch mit Windows XP können Sie natürlich weiterhin auskommen, wenn Sie keine der neuen Funktionen vermissen. Falls Sie aber gern eine modernere Optik hätten und oft mit eingeschränkten Benutzerkonten arbeiten, kann der Abschied von Windows XP durchaus verlockend sein: Während XP hier nur eine vergleichsweise schlechte Funktionalität bietet und Vista sich hypernervös zeigt, präsentiert Windows 7 eine überzeugende Lösung. Für einen Umstieg von Windows XP auf Windows 7 spricht auch, dass Sie voraussichtlich weniger Kompatibilitätsprobleme haben werden als viele User bei einem Umstieg auf Windows Vista hatten: Mit den Varianten Windows 7 Professional und Ultimate können Sie viele liebgewonnene Programme ausführen, die ursprünglich nur auf Windows XP lauffähig waren. Hierfür ist Zusatzsoftware erforderlich, die Microsoft kostenlos zum Download bereit stellt.

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Aug 4
Microsoft-Chef Steve Ballmer ist bekannt für kernige Äusserungen. Anlässlich des Financial Analyst Meeting 2009 gab Ballmer neben diversen anderen Statements auch happige Selbstkritik zum Thema Netbooks zum Besten: "Wie zum Teufel ist es passiert, dass wir das alle vermasselt haben?" Der Fehler, den "wir alle" (damit sind Microsoft und die Hardwarehersteller gemeint) laut Ballmer gemacht haben sollen: Netbooks seien zu leistungsschwach und hätten zu kleine Bildschirme.

Ballmer illustrierte das Malaise am Beispiel seiner eigenen Söhne: Als er einmal mit einem Acer-Netbook nach Hause gekommen sei, hätten die beiden zuerst ihre schönen Lenovo-Laptops beiseite gelegt und ihm das Netbook aus den Händen gerissen. Die Ernüchterung sei aber bald gekommen - "Papa, das Display ist zu klein!"

Ballmer prognostiziert, dass noch dieses Jahr High-End-Netbooks auf den Markt kommen, die ein ultradünnnes Gehäuse mit einem grossen Bildschirm und leistungsfähigem Prozessor verbinden. Solche Geräte werde es aber nicht für 300 oder 400 Dollar geben. Es bleibt zu hoffen, dass für den höheren Preis der zu erwartenden neuen Geräte nicht auch der Windows-Lizenzpreis verantwortlich zeichnet: Bisher war die billige ULCPC-Lizenz von Windows XP ausschliesslich Rechnern mit maximal 1 GB RAM und 10,2-Zoll-Display vorbehalten. Mit der Netbook-Edition von Windows 7 sollen sich diese strikten Rahmenbedingungen ändern, wie gerüchteweise verlautet.

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Aug 3

Der deutsche Versandhändler Otto hat Ärger mit seinen Kunden: Durch einen Fehler auf der Website hat er hochwertige Notebooks zu Billig-Preisen von 29,99 und 49,95 Euro angeboten. Ein Mitarbeiter einen falschen Preis für die Geräte eingegeben. Während der mehrstündigen Panne waren Laptops vom Typ Apple MacBook Air und andere, die regulär bis zu 1999 Euro kosten, für 29.99 und 49,99 Euro angeboten worden. Der Ansturm war verständlicherweise
groß.


Innerhalb weniger Stunden wurden von 2565 Bestellern insgesamt 6534 Notebooks der Marken Apple, Acer, Fujitsu Siemens, Medion, HP und Sony bestellt, bevor die falsche Preisauszeichnung behoben werden konnte, wie Otto mitteilte.


Nach Ansicht von Otto haben die Kunden keinen Anspruch auf die Lieferung der Schnäppchen-Laptops: Laut Bestellbestätigungen wird ein Kaufvertrag erst mit Zugang der Ware beim Kunden wirksam, wie es hieß. In einer Erklärung gegenüber mehreren Medien hatte Otto alsbald erklärt, die Kunden hätten auf den ersten Blick erkennen müssen, dass es ein solches Schnäppchen gar nicht geben könne. Der Versandhändler kündigte einen Entschuldigungsbrief an die betroffenen Kunden an und schickt ihnen 100-Euro-Gutscheine. Außerdem werden unter den Bestellern 50 Apple Mac Books verlost.

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Jun 5

Tag für Tag ist das Thema Netbook in den Medien inzwischen präsent. Im vergangenen Jahr verkauften sich die handlichen Geräte wie frische Semmeln. Trotzdem sieht der Geschäftsführer von AMD, Dirk Meyer, die Netbooks verschwinden.

Im Magazin "CNet" äusserte sich Meyer dahingehend, dass aus seiner Sicht der Unterschied zwischen Note- und Netbooks verloren gehen würden. So wie die Netbooks ausgestattet seien, müssten die User von billigen Geräten verschiedene Kompromisse eingehen im Bereich der Grafikleistung und Multimediafähigkeiten.

Gem. Meyer wird die Lücke zwischen den schwachen Netbooks und den stärkeren teuren Laptops dadurch geschlossen, dass es künftig besonders schlanke und günstige Notebooks geben soll, die wesentlich mehr Leistung aufweisen als die aktuellen Minis.

Erst an der CES liess AMD verlauten, dass das Unternehmen nicht in den Netbook-Markt einsteigen möchte. Yukon und Congo, Plattformen für die genannten Leicht-Laptops, sollen dafür im ersten Halbjahr 2009 auf den Markt gebracht werden.

Dass die Kunden in preislicher Hinsicht von den Netbooks profitieren ist selbstverständlich. So sind die Kosten für Standard Laptops im letzten Jahr gesunken.

Wir können uns also auf tolle Geräte zu besten Preisen freuen! 

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Mär 31

Wow! Erstmals wurden auf Quartalsebene mehr Notebooks verkauft als Desktop-Rechner. Die Form der Desktop-Maschinen wird immer mehr zum Auslaufmodell. Kunden möchten in erster Linie mobile Geräte, das wissen die Analysten von iSuppli.

Es sei gem. iSuppli zu bedenken, dass nun offiziell das Zeitalter des Notebooks angebrochen sei. Notebooks sind nicht nur mobile Geräte für Geschäftsleute oder zahlungskräftigen Privatanwender. Laptops werden inzwischen von jedermann gekauft. Trotz aktueller Wirtschaftsflaute stieg die Anzahl an verkauften PC's in der Welt verglichen mit den Vorjahreszahlen um 15.4 Prozent auf sage und schreibe 79 Millionen Stück. Damit wurden die Erwartungen aller Analysten, die mit 12 Prozent gerechnet hatten, weit übertroffen.

Das Ranking der fünf grössten Hersteller sieht wie folgt aus:

- Hewlett-Packard
- Dell
- Acer
- Lenovo
- Toshiba

Acer konnte am Meisten zulegen, dies dürfte mit der Einführung eines Netbooks zusammenhängen.

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Dez 18
Ein häufiges Kriterium beim Kauf von mobilen Geräten ist das Gewicht. Dies ist verständlich, denn man möchte die Computer überall mitschleppen und das möglichst bequem.
Das Gewicht eines Laptops wiederum ist in Linie von der Grösse des Displays abhängig. Deshalb sollten mobile Rechner, die man Tag für Tag unterwegs nutzen möchte, kleiner als 13.3 Zoll sein. Aber welchen Typ von Gerät sollte man sich anschaffen? Eine pauschale Antwort ist an dieser Stelle nicht möglich, ist dies doch von der Art der Nutzung abhängig.
  • Netbooks
    In der Klasse der Leichtgewichte tummeln sich zum einen die Netbooks: Die günstigen, aber rechenschwachen Mini-Laptops wiegen zwischen rund einem und knapp 1.5 Kilogramm. Für dieses niedrige Gewicht muss man allerdings Kompromisse machen: Die meisten Netbooks haben ein sehr kleines Display mit 8,9 oder 10,2 Zoll Diagonale. Außerdem fehlt ihnen meist ein optisches Laufwerk.
  • Subnotebooks
    Professionelle Anwender setzen für den mobilen Einsatz eher auf Subnotebooks. Die Unterwegs-Rechner sind meist besser verarbeitet und deutlich stärker als die Netbooks. Außerdem lassen sich viele mittels Docking-Station auch als Schreibtisch-Rechner einsetzen. Subnotebooks besitzen eine Displaydiagonale von 11 bis 13.3 Zoll. Die meisten wiegen zwischen 1.5 und zwei Kilogramm – es gibt aber auch deutlich leichtere und schwerere.
  • Standard-Notebooks
    Notebooks mit 14-Zoll-Display wurden lange als idealer Kompromiss zwischen Mobilität und Rechenstärke geschätzt. Inzwischen haben ihnen die Laptops mit 13.3-Zoll-Display den Rang abgelaufen. Doch gerade für Profi-Anwender gibt es in der 14-Zoll-Klasse eine reiche Auswahl an Notebooks, die deutlich unter 2.5 Kilogramm wiegen.Etwas schwerer sind die meisten Vertreter der Klasse mit 15.4-Zoll-Diagonale: Sie haben ihren Platz vor allem auf dem Schreibtisch. Dennoch gibt es auch einige Vertreter, die kaum mehr als 2.5 Kilogramm wiegen und die man daher wenigstens ab und zu unterwegs mitnimmt.
  • PC-Ersatz-, Multimedia- und Spielenotebooks
    Notebooks mit einem Display, dessen Diagonale mehr als 16 Zoll misst, sind seltene Reisebegleiter. Bei einem Gewicht von teilweise deutlich über drei Kilogramm würden Schultern und Arme das sonst übelnehmen. Dennoch werden auch diese Laptops hin- und wieder bewegt: Zum Beispiel wenn ein Multimedia-Notebook als mobiler Blu-Ray-Player zum Einsatz kommt. Oder man das Spiele-Notebook zur LAN-Party mitnimmt: In diesen Fällen macht es sehr wohl einen Unterschied, ob man vier oder sieben Kilogramm mit sich herumträgt.

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Dez 17

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Dez 10

Da fragt man sich doch. Laptop und Notebook das ist doch völlig dasselbe. Nein, ist es nicht, denn Laptop kommt vom englischen Wort "lap" und bedeutet Schoss. Man kann also auf dem Schoss mit einem portablen Computer arbeiten.

Bekanntlicherweise wird das Arbeiten auf dem Schoss relativ häufig betrieben, auf der Couch, im Bett oder sonstwo. Die Hitzeentwicklung bereitet dem Einsatz eines mobilen Gerätes auf dem Schoss aber häufig unangenehme Folgeerscheinungen.

Die Lösung für dieses Problem kommt von Logitech: das Comfort Lapdesk. Damit können es sich alle Laptop-User auf der Couch, dem Bett oder sonstwo gemütlich machen.

Logitech hat eine Studie erstellen lassen, die aussagt, dass Laptops zu 60 Prozent liegend oder sitzend verwendet werden. Körperhaltung und Hitzeentwickung sind da unangenehme Erscheinungen. Deshalb behelfen sich die User oft mit Kissen oder Büchern um der Problematik Herr zu werden. Folge: da Gerät erleidet einen Wärmestau, welcher ins Auge gehen kann.

Das Comfort Lapdesk von Logitech besteht aus vier Schichten. Eine Luftzirkulation zwischen diesen Schichten ermöglichen eine massive Minderung der Wärmeentwicklung. Insgesamt kann gesagt werden, dass der Comfort Lapdesk den bestmöglichen Komfort für Leute bietet, welche den Laptop häufig im Sitzen oder Liegen benutzen möchten.

Das Logitech Comfort Lapdesk soll ab Januar 2009 zu knapp 60 CHF zu Kaufen sein.

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Dez 3

Profitieren Sie von den Weihnachtsangeboten von Hewlett-Packard: jetzt gibts Gratis Lieferung für neue Produkte wie Laptops, Desktops oder Drucker sowie besonders attraktive Preise.

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